Offener Brief an Bundesminister Scheuer: Zahlreiche Initiativen fordern umgehend Corona-sichere Rad- und Gehwege

Zusammen mit über 40 anderen Initiativen und Radentscheiden aus ganz Deutschland fordern auch wir als IG Fahrradstadt Münster #FaireStraßen in Zeiten von Corona. Hier die Pressemitteilung von Changing Cities und der offene Brief an unseren Bundesverkehrsminister:

Zahlreiche Radentscheide und Mobilitätsinitiativen aus ganz Deutschland fordern in offenen Briefen an Verkehrsminister Scheuer und die Verkehrsminister der Länder, unverzüglich pandemietaugliche Infrastruktur für den Fuß- und Radverkehr deutschlandweit zu ermöglichen. 

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Sicher durch Münster

Quelle: https://www.sicher-durch-muenster.de/

Ein Text von Martin Becker

Es sind spezielle Zeiten, in denen in unserer Gesellschaft mehr Rücksicht gefordert ist, denn je. Solidarität spiegelt sich hierbei auch im Umgang mit dem öffentlichen Raum wider.

Seit nunmehr zwei Wochen hat das Virus SARS-CoV-2 die Stadt, das Land, die Welt fest in seinem Griff. Im Kampf gegen das Virus hat sich als entscheidend herausgestellt, die Verbreitung zu verlangsamen bzw. zu verschleppen, um den Betroffenen die bestmögliche medizinische Versorgung zukommen  lassen zu können.

Für das Leben in der Stadt bedeutet dies, dass wir uns überwiegend zu Hause aufhalten, und wenn wir uns in der Öffentlichkeit bewegen, einen Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 bis 2 Meter zu unseren Mitmenschen halten sollten. Dies jedoch stellt in einer Stadt, in der das Auto auch in Ausnahmesituationen wie jetzt den öffentlichen Raum dominiert, ein nicht geringes Problem dar.

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Wem gehört die Straße? – Zu Gast im Bürgerfunk

Unfair verteilter Verkehrsraum

Im März waren wir schon beim Bürgerfunk in der Sendung Easy Listening zu Gast und haben über die Fahrradstadt Münster gesprochen. (Die Sendung könnt ihr hier nochmal nachhören.)

Jetzt war Simon nochmal im Studio und hat sich mit Ralf Clausen darüber unterhalten, wem eigentlich die Straße gehört. Wie sieht eigentlich Flächengerechtigkeit aus, was haben Straßen mit dem Mikroklima in der Stadt zu tun und was ist eigentlich der PARKing Day Münster!

Die Sendung gibt’s heute Abend (05.09.) ab 20:04 Uhr auf ANTENNE MÜNSTER im Radio oder auf Abruf in der Mediathek von NRWision.

Hört mal rein!

Verkehr in Münster beobachten mit @VerkehrswatchMS

„Man kann ja nirgendwo mehr parken!“ – So, oder so ähnlich, hört und liest man es von vielen Autofahrenden. Aber stimmt das wirklich? Wir wollten es genauer wissen und haben dafür mal die Parkplatzzahlen und die Auslastung über ein paar Monate erfasst. Außerdem haben wir einen Twitter-Bot eingerichtet, der diese Zahlen in regelmäßigen Abständen im Internet postet. Willkommen bei @VerkehrswatchMS!

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PARK(ing) Day Münster 2018

Der erste PARK(ing) Day in Münster im letzten Jahr war schon schön. Der PARK(ing) Day in diesem Jahr war noch schöner!

Wie in vielen anderen Städten, überall auf der Welt, fanden sich auch bei uns in Münster am dritten Freitag im September viele Menschen zusammen, um zu zeigen, wie Stadtraum besser genutzt werden kann, als 23 Std/Tag Autos darauf abzustellen.

In 2018 waren dabei noch mehr Initiativen und Vereine mit von der Partie und haben Parkplätze zu Lebensraum umgestaltet: Parks, Wohnzimmer, Diskussionsrunden, Theaterbühnen, Spielflächen, Straßencafés, alles war dabei! „PARK(ing) Day Münster 2018“ weiterlesen

Pressemitteilung: #Freie Wege – bundesweite Falschparker Aktionswoche

#Freie Wege – bundesweite Falschparker Aktionswoche

Der SUV auf dem Bürgersteig, der Paketbote auf dem Rettungsweg, der Lieferdienst im Kreuzungsbe­reich, ein „nur mal kurz zum Bäcker“-Parker auf dem Radweg. Ein Bild, dass viel zu häufig den Alltag in unserer Stadt bestimmt. Zugeparkte Geh- und Radwege sind für viele Menschen nicht nur ein Ärgernis, sondern auch eine ernstzunehmende Gefahr.

„Radfahrende müssen dadurch plötzlich auf die Fahrbahn ausweichen und es erhöht sich die Gefahr von sich öffnenden Autotüren getroffen zu werden, wenn diese über den Radweg ragen“, sagt Martin Becker von der Interessengemeinschaft Fahrradstadt Münster. „Auf den Gehwegen betrifft es vor allem Men­schen mit Handicap, mit Rollator und Rollstuhl, sowie Eltern mit Kinderwagen.“

Besonders gravierend ist die Situation in Stadtteilen wie dem Kreuz- oder Erphoviertel, wo vor allem auch Kreuzungsbereiche zugeparkt werden. Diese behindern Rettungskräfte bei einem Einsatz und Kinder auf dem Weg zur Schule, weil keine Sichtbeziehung zur Fahrbahn mehr gegeben ist.

Hier wird das Bedürfnis von Einzelnen zum Problem und zur Gefahr von Vielen. Da diese Problematik nicht nur Münster, sondern viele Städte betrifft, findet vom 28.5. bis 03.06. eine bundesweite Falsch­parker Aktionswoche statt. Diese Aktion möchte auf die Probleme hinweisen und für die Gefahren sensibilisieren. Neben Berlin, Hamburg, Köln und Frankfurt wird es auch in Münster Aktionen rund um das Thema geben.

Die Interessengemeinschaft Fahrradstadt Münster bietet in verschiedenen, besonders betroffenen, Vierteln begleitete Quartiersspaziergänge an. Es sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herz­lich eingeladen, sich zu beteiligen. Es sollen hierbei die rechtlichen Rahmenbedingungen verständlich erklärt und die Gefahren aufgezeigt, sowie mögliche Lösungsansätze diskutiert werden.

Termine:
Erphoviertel (Treffpunkt: Staufenplatz):
28.05. um 19 Uhr
30.05. um 19 Uhr

Kreuzviertel (Treffpunkt: Eingang Kreuzkirche):
01.06. um 19 Uhr

Südviertel: (Treffpunkt: Eingang St. Joseph Kirche)
29.05. um 19 Uhr

Weitere Spaziergänge des ADFC:

Geistviertel (Treffpunkt: Eingang Geistkirche):
28.05. um 18 Uhr

Kreuzviertel (Treffpunkt: Fahrradladen Radsportfreund, Wermelingstraße 19):
29.05. um 19 Uhr

Aktuelle Infos dazu gibt es jederzeit auf unseren Social Media Kanälen.

Link zu weiteren Infos bei uns im Blog.

Pressemitteilung als .pdf zum Download.

Rückfragen werden schnellstmöglich von einem Verteiler beantwortet. Eine kurze Mail an presse@fahrradstadt.ms genügt.

Falschparker Aktionswoche mit Wegeheld

Wir berichten auf diesen Seiten nicht zum ersten Mal über Falschparker. Unsere letzten Beiträge zur Problematik des Geh- und Radwegparkens in Münster könnt ihr hier und hier nochmal nachlesen.

Leider teilen wir diese Problematik mit vielen anderen Städten in ganz Deutschland. Überall werden Kreuzungen und Rettungswege blockiert, Rad- und Gehwege zugestellt, Zebrastreifen vollgeparkt und Sichtbeziehungen behindert. All das durch falschparkende Autos, die häufig „nur mal kurz“ da stehen oder „in 5 min ja schon wieder weg“ sind. Wie oft müssen wir uns ein „aber da passt du doch noch durch“ im Alltag anhören? Gerade in Wohnvierteln stehen viele Fahrzeuge aber gerne auch stunden-, wenn nicht sogar tagelang, illegal abgestellt rum. „Falschparker Aktionswoche mit Wegeheld“ weiterlesen

Rad fahren am Katholikentag – Wo geht’s her und wo nicht

In der kommenden Woche findet bei uns ein besonderes Großereignis statt: Der Katholikentag 2018 kommt nach Münster. Dazu werden um die 40.000 Gäste erwartet und es gibt eine ganze Menge Veranstaltungen an vielen verschiedenen Orten in der Stadt.

Das hat natürlich auch Auswirkungen auf den Verkehr. Die größten Einschränkungen hat dabei der motorisierte Verkehr zu tragen, mit gesperrten Straßen und Parkhäusern, so wird zum Beispiel der Schlossplatz und weite Teile der Innenstadt autofrei sein (das finden wir jetzt nicht soooo schlimm).

Wo ihr mit dem Rad hin kommt und an welchen Stellen ihr mit Einschränkungen rechnen müsst, haben wir euch hier kurz zusammen gefasst: „Rad fahren am Katholikentag – Wo geht’s her und wo nicht“ weiterlesen

Vorrang auf der Promenade – eine Rundfahrt mit der Stadtverwaltung

Wenn es um Vorzeigeinfrastruktur für den Radverkehr in Münster geht, wird eigentlich immer die Promenade als der Fahrradhighway als erstes genannt. Zweifelsohne ist unser autofreier grüner Ring um die Altstadt eine der großen Stärken und das Rückgrat des Radverkehrs. Doch mit einem Highway hat die aktuelle Gestaltung mit Stops alle 200-300m, um den Vorrang des Querverkehrs zu beachten, leider wenig zu tun. Vor allem wenn man andere Projekte mit kreuzungsfreiem Vorrang für Radverkehr wie die Nordbahntrasse oder den RS 1 kennt. Zugegeben, die Vergleichbarkeit ist eingeschränkt, nichts desto trotz können und müssen diese Radschnellwege Vorbild für Münster sein. Nicht nur deshalb besteht dringender Nachholbedarf was die Vorrangsregelung angeht. Um konstruktiv an einer Lösung zu arbeiten waren wir, auf Einladung des ADFC, vergangene Woche zusammen mit unserem Stadtbaurat Herrn Denstorff, Vertretern der Verkehrsplanung und des Ordnungs- und Tiefbauamts bei einem Ortstermin auf der Promenade unterwegs und haben uns die einzelnen Kreuzungen im Detail angeschaut. „Vorrang auf der Promenade – eine Rundfahrt mit der Stadtverwaltung“ weiterlesen