Eine Million gute Gründe für bessere Fahrrad-Infrastruktur

Die Zählstation für Radfahrende an der Hammer Straße hat heute die Marke von einer Million Radfahrenden in diesem Jahr durchbrochen*. Aktivisten der Interessengemeinschaft Fahrradstadt Münster haben dies zum Anlass genommen, den Radfahrenden mit motivierenden Sprechchören und Plakaten dafür zu danken, dass sie mit diesem wunderbaren Verkehrsmittel unterwegs sind.

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Konfliktfreiheit an Kreuzungen ja – aber nichts gegen Autos tun!

Die Stadt Münster hat jüngst ihren Titel als „Fahrradhauptstadt“ beim ADFC Klimatest (zu Recht) verloren. Nun könnte man meinen, Politik und Verwaltung setzen spätestens jetzt alles daran, die jahrelange Talfahrt zu beenden und endlich echte Radverkehrsförderung zu betreiben, um den Titel möglichst schnell zurück zu gewinnen. Aber Pustekuchen! Im neuesten Vorstoß sollen Konfliktsituationen an Kreuzungen für den Rad- und Fußverkehr sicherer werden. So weit so sinnvoll, wäre da nicht eine kleine Einschränkung: Sicherheit ja, aber auf keinen Fall zu Lasten des motorisierten Verkehrs. Wir haben uns die Vorlage mal angeguckt:

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Fahrradstadt Münster im Radio

Der Bürgerfunk in Münster bietet Bürgerinnen und Bürgern in Münster die Möglichkeit selbst Radio zu machen. So auch die (eigentliche) Musiksendung easy listening von Ralf Clausen und Uschi Heeke. Die beiden reden aber nicht nur über Musik, sondern nehmen sich auch lokaler Themen an. In der aktuellen Sendung geht es ums Radfahren und die Fahrradstadt Münster. Dazu war Simon für uns als Studiogast eingeladen und spricht mit den beiden eine Stunde lang über die IG, unsere 9 Ideen, Probleme und Lösungen für Münster und wie wir versuchen einen konstruktiven Beitrag dazu zu leisten.

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#MSCamp19 – vom Reden zum Machen!

An den vergangenen beiden Tagen fand zum dritten mal das Münster Camp im Kreativhaus statt. Die „Un-Konferenz“ stand in diesem Jahr unter dem Motto „In welchem Münster möchtest du leben?“

Ein Aspekt, der in verschiedensten Zusammenhängen zu dieser Frage immer wieder thematisiert wurde, ist die Sache mit der Mobilität in unserer Stadt. Neben der Session von Simon war der Verkehr in Münster auch in anderen Sessions und Gesprächen am Rand immer wieder Thema und sorgte häufig für Empörung.

JedeR Einzelne macht seine eigenen Erfahrungen, was alles nicht richtig funktioniert und regt sich darüber auf. Gleichzeitig sagen aber auch viele, zu Recht, keine Zeit, Nerven oder Möglichkeiten zu haben, sich selbst dafür einzusetzen, etwas zu verbessern. Deshalb jetzt einfach mal an dieser Stelle: Werbung in eigener Sache!

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Verkehr in Münster beobachten mit @VerkehrswatchMS

„Man kann ja nirgendwo mehr parken!“ – So, oder so ähnlich, hört und liest man es von vielen Autofahrenden. Aber stimmt das wirklich? Wir wollten es genauer wissen und haben dafür mal die Parkplatzzahlen und die Auslastung über ein paar Monate erfasst. Außerdem haben wir einen Twitter-Bot eingerichtet, der diese Zahlen in regelmäßigen Abständen im Internet postet. Willkommen bei @VerkehrswatchMS!

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Neue Promenadenquerung Aegidiistraße

Der Knotenpunkt an der Aegidiistraße gehört zu den Promenadenquerungen mit der höchsten Dichte an Radverkehr. Radfahrende kreuzen hier aus fünf verschiedenen Richtungen, hinzu kommt das Gefälle (und damit höheres Tempo) aus Richtung Kanonengraben und Kreisel. Bei der Bereisung der Promenade mit den Verantwortlichen der Stadtverwaltung im vergangenen März wurde deutlich, dass hier ein Unfallschwerpunkt vorliege und ein entsprechendes Handeln, um diesen zu beheben, schon in Planung sei. Jetzt ist die Querung nach kurzer Bauphase neu gestaltet und wir schauen uns die Details an:

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Rückblick: #nennmichnichtFahrradstadt – ein rollender Vortrag

Am 20. Oktober haben wir, zusammen mit der Initiative für Nachhaltigkeit und Ethik eine geführte Radtour durch Münster gemacht. Unter dem Motto des rollenden Vortrags #nennmichnichtFahrradstadt haben wir die Probleme und Chancen von nachhaltiger Mobilität, vor allem natürlich mit dem Rad, erlebbar gemacht. Hier folgt ein Rückblick:

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Warum Münster nicht mehr Fahrradhauptstadt sein sollte – der Klimatest 2018

Der Fahrradklimatest vom ADFC ist seit Jahren die Kenngröße, an der die Fahrradfreundlichkeit von Städten in Deutschland gemessen wird. Ende der 80er Jahre entwickelt, wurde die Befragung (ein Test ist es nicht wirklich) bislang sieben Mal durchgeführt. Seit 2014 gibt es ihn auch online und im regelmäßigen Rhythmus von zwei Jahren. Bei der Umfrage kann jedeR teilnehmen, sie ist jedoch nicht repräsentativ und hat durchaus ihre Grenzen. Trotzdem hat sich der Klimatest als entscheidender Gradmesser für den Zustand des Radfahrens in Deutschland etabliert und die Ergebnisse werden von Radfahrenden, PolitikerInnen, Stadtverwaltungen und Stadtmarketings jedes Mal mit Spannung erwartet. Auch 2018 findet wieder eine Umfrage statt. Die aktuelle läuft seit dem 1. September, abgestimmt werden kann hier noch bis zum 30. November.

Wobei das mit der Spannung in den letzten Jahren so eine Sache war: Sie war quasi nicht vorhanden. Zumindest wenn es darum ging, welche Stadt das Städteranking der Kategorie 200.000+ Einwohner gewinnt. Seit Beginn des Tests hat sich hier Münster scheinbar ein Abo auf den Sieg gebucht. An dieser Stelle möchten wir deshalb einmal die vergangenen Ergebnisse analysieren und schauen, wie viel „Fahrradhauptstadt“ in Münster noch steckt.

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#SeikeinBlender

Es ist Herbst und damit (leider) wieder häufig trübe und früh dunkel. Deshalb ist ein richtig beleuchtetes Fahrrad essentiell. Doch ein „Ja, ich hab irgendwie Licht dran geschraubt“ reicht dabei nicht aus. Zu häufig sehen wir Radfahrende, die zwar alle Licht am Rad haben, es aber nicht richtig eingestellt ist.

Dabei gibt es meistens zwei Extreme: Entweder, dass Licht leuchtet eine handbreit vor dem Vorderrad auf den Boden oder es illuminiert den Himmel. Beides ist nicht optimal, wobei Letzteres dafür sorgt, dass der Gegenverkehr, vor allem andere Radfahrende, geblendet wird.

Wer geblendet wird, fährt anschließend einige Meter im Blindflug, was für gefährliche Situationen sorgt. Wer in den Himmel strahlt, sieht übrigens auch nicht mehr, immerhin möchte man ja eigentlich die Straße vor sich sehen. Deshalb ist es wichtig, das eigene Licht richtig einzustellen:

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Vortrag: #nennmichnichtfahrradstadt

Wir alle erleben auf unseren alltäglichen Wegen mit dem Rad die Vor- und Nachteile der „Fahrradstadt“ Münster. Eines der Ziele unserer Interessengemeinschaft ist es dabei bekanntlich, dass wir uns beide Seiten angucken, kritisch-konstruktiv beleuchten und vor allem dafür sensibilisieren und ins Gespräch kommen wollen. Was eignet sich dazu besser, als es direkt zu erleben: Auf der Straße! Deshalb kommt am 20. Oktober zum Gleis 22 zu unserem rollenden Vortrag zusammen mit der Initiative für Nachhaltigkeit und Ethik!

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