Verkehr in Münster beobachten mit @VerkehrswatchMS

„Man kann ja nirgendwo mehr parken!“ – So, oder so ähnlich, hört und liest man es von vielen Autofahrenden. Aber stimmt das wirklich? Wir wollten es genauer wissen und haben dafür mal die Parkplatzzahlen und die Auslastung über ein paar Monate erfasst. Außerdem haben wir einen Twitter-Bot eingerichtet, der diese Zahlen in regelmäßigen Abständen im Internet postet. Willkommen bei @VerkehrswatchMS!

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Neue Promenadenquerung Aegidiistraße

Der Knotenpunkt an der Aegidiistraße gehört zu den Promenadenquerungen mit der höchsten Dichte an Radverkehr. Radfahrende kreuzen hier aus fünf verschiedenen Richtungen, hinzu kommt das Gefälle (und damit höheres Tempo) aus Richtung Kanonengraben und Kreisel. Bei der Bereisung der Promenade mit den Verantwortlichen der Stadtverwaltung im vergangenen März wurde deutlich, dass hier ein Unfallschwerpunkt vorliege und ein entsprechendes Handeln, um diesen zu beheben, schon in Planung sei. Jetzt ist die Querung nach kurzer Bauphase neu gestaltet und wir schauen uns die Details an:

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Rückblick: #nennmichnichtFahrradstadt – ein rollender Vortrag

Am 20. Oktober haben wir, zusammen mit der Initiative für Nachhaltigkeit und Ethik eine geführte Radtour durch Münster gemacht. Unter dem Motto des rollenden Vortrags #nennmichnichtFahrradstadt haben wir die Probleme und Chancen von nachhaltiger Mobilität, vor allem natürlich mit dem Rad, erlebbar gemacht. Hier folgt ein Rückblick:

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Warum Münster nicht mehr Fahrradhauptstadt sein sollte – der Klimatest 2018

Der Fahrradklimatest vom ADFC ist seit Jahren die Kenngröße, an der die Fahrradfreundlichkeit von Städten in Deutschland gemessen wird. Ende der 80er Jahre entwickelt, wurde die Befragung (ein Test ist es nicht wirklich) bislang sieben Mal durchgeführt. Seit 2014 gibt es ihn auch online und im regelmäßigen Rhythmus von zwei Jahren. Bei der Umfrage kann jedeR teilnehmen, sie ist jedoch nicht repräsentativ und hat durchaus ihre Grenzen. Trotzdem hat sich der Klimatest als entscheidender Gradmesser für den Zustand des Radfahrens in Deutschland etabliert und die Ergebnisse werden von Radfahrenden, PolitikerInnen, Stadtverwaltungen und Stadtmarketings jedes Mal mit Spannung erwartet. Auch 2018 findet wieder eine Umfrage statt. Die aktuelle läuft seit dem 1. September, abgestimmt werden kann hier noch bis zum 30. November.

Wobei das mit der Spannung in den letzten Jahren so eine Sache war: Sie war quasi nicht vorhanden. Zumindest wenn es darum ging, welche Stadt das Städteranking der Kategorie 200.000+ Einwohner gewinnt. Seit Beginn des Tests hat sich hier Münster scheinbar ein Abo auf den Sieg gebucht. An dieser Stelle möchten wir deshalb einmal die vergangenen Ergebnisse analysieren und schauen, wie viel „Fahrradhauptstadt“ in Münster noch steckt.

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#SeikeinBlender

Es ist Herbst und damit (leider) wieder häufig trübe und früh dunkel. Deshalb ist ein richtig beleuchtetes Fahrrad essentiell. Doch ein „Ja, ich hab irgendwie Licht dran geschraubt“ reicht dabei nicht aus. Zu häufig sehen wir Radfahrende, die zwar alle Licht am Rad haben, es aber nicht richtig eingestellt ist.

Dabei gibt es meistens zwei Extreme: Entweder, dass Licht leuchtet eine handbreit vor dem Vorderrad auf den Boden oder es illuminiert den Himmel. Beides ist nicht optimal, wobei Letzteres dafür sorgt, dass der Gegenverkehr, vor allem andere Radfahrende, geblendet wird.

Wer geblendet wird, fährt anschließend einige Meter im Blindflug, was für gefährliche Situationen sorgt. Wer in den Himmel strahlt, sieht übrigens auch nicht mehr, immerhin möchte man ja eigentlich die Straße vor sich sehen. Deshalb ist es wichtig, das eigene Licht richtig einzustellen:

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Vortrag: #nennmichnichtfahrradstadt

Wir alle erleben auf unseren alltäglichen Wegen mit dem Rad die Vor- und Nachteile der „Fahrradstadt“ Münster. Eines der Ziele unserer Interessengemeinschaft ist es dabei bekanntlich, dass wir uns beide Seiten angucken, kritisch-konstruktiv beleuchten und vor allem dafür sensibilisieren und ins Gespräch kommen wollen. Was eignet sich dazu besser, als es direkt zu erleben: Auf der Straße! Deshalb kommt am 20. Oktober zum Gleis 22 zu unserem rollenden Vortrag zusammen mit der Initiative für Nachhaltigkeit und Ethik!

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Airrohr-Workshop: Wir messen jetzt Feinstaub!

Am vorvergangenen Wochenende hat unser Feinstaubsensor-Selbstbau-Workshop stattgefunden und wir können verkünden: Es gibt jetzt 13 neue Airrohre in Münster (und eins in Emsdetten)!

Vorbereitung steht: Das Basteln kann starten!

Im Hackerspace Warpzone am Hawerkamp wurden einen Samstagvormittag lang Kabel gesteckt, Chips programmiert, WLANs konfiguriert und das Ganze am Ende zusammen gebaut. Wir können also in naher Zukunft noch flächendeckender die Luftbelastung in Münster messen. Die Sensoren werden jetzt nach und nach bei den Teilnehmenden Zuhause in Betrieb genommen und sind dann bald auf der Karte von luftdaten.info zu sehen.

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PARK(ing) Day Münster 2018

Der erste PARK(ing) Day in Münster im letzten Jahr war schon schön. Der PARK(ing) Day in diesem Jahr war noch schöner!

Wie in vielen anderen Städten, überall auf der Welt, fanden sich auch bei uns in Münster am dritten Freitag im September viele Menschen zusammen, um zu zeigen, wie Stadtraum besser genutzt werden kann, als 23 Std/Tag Autos darauf abzustellen.

In 2018 waren dabei noch mehr Initiativen und Vereine mit von der Partie und haben Parkplätze zu Lebensraum umgestaltet: Parks, Wohnzimmer, Diskussionsrunden, Theaterbühnen, Spielflächen, Straßencafés, alles war dabei! „PARK(ing) Day Münster 2018“ weiterlesen

Citizen Science mit Feinstaubsensoren

Wir bauen Feinstaubsensoren für eine flächendeckende Messung der Luftbelastung in Münster als Open Data Projekt und du kannst mitmachen! Die Wikipedia definiert Citizen Science dabei als

„eine Form der Offenen Wissenschaft bezeichnet, bei der Projekte unter Mithilfe oder komplett von interessierten Laien durchgeführt werden. Sie melden Beobachtungen, führen Messungen durch oder werten Daten aus.“

Wir möchten damit, wie auch schon bei unserem Verkehrszahlen Projekt mit Code for Münster, einen weiteren Impuls auf diesem Gebiet in unserer Stadt setzen: flächendeckende Feinstaubmessung als Open Data. „Citizen Science mit Feinstaubsensoren“ weiterlesen