Münster für alle? Warum unsere Verkehrsplanung eine neue Brille braucht.

Verkehrsplanung läuft oft so, als gäbe es nur den einen Standard-Nutzer: Den männlichen Pendler, der morgens von A nach B fährt und abends zurück. Doch die Realität in Münster ist vielfältiger. Wer macht die Einkäufe? Wer bringt die Kinder weg? Wer fühlt sich im Tunnel am Bahnhof unwohl?

Oft wird Verkehrsplanung aus einer rein männlichen Perspektive gedacht. Das wollen wir ändern. Am 19. April laden wir euch in die B-Side ein, um genau darüber zu sprechen: Wie sieht eine gendergerechte Verkehrswende aus? Wir haben geballte Expertise auf dem Podium und wollen mit euch ins Gespräch kommen.

Die Moderation übernimmt Julia Hansel (FUSS e.V. Ortsverband Münster).
Auf dem Podium begrüßen wir:

Details:

  • Wann: 19.4., 15:30 Uhr
  • Wo: B-Side, Großer Gruppenraum

Über eine optionale Anmeldung vorab freuen wir uns. Nutze dazu dieses Formular und teile mit uns schon vorab deine Gedanken!

Mahnwache an der Promenade: Ein deutliches Zeichen für die Verkehrswende 2026

Eine Mahnwache der Initiative „Fahrradstadt.ms“ auf einem sonnigen, gepflasterten Platz in Münster. Im Vordergrund sitzt ein Aktivist mit rosa Warnweste und Mikrofon in einem Liegestuhl unter einem blau-pinken Sonnenschirm des „Straßenbefreiungsamts“. Daneben steht eine weiße Beachflag mit der Aufschrift „VERKEHRSWENDE JETZT!“. Im Hintergrund sind Passanten, Fahrräder und kahle Bäume vor städtischen Wohngebäuden zu sehen.

Heute wurde es laut an der Kreuzung Promenade / Windthorststraße – aber auf die friedliche, entschlossene Art. Mit unserer Mahnwache haben wir ein klares Signal an die Stadtpolitik gesendet: Die Zeit der huckeligen Kompromisse ist vorbei. Wir fordern ein Münster, das nach einem menschlichen Maß gestaltet ist, statt nach maximaler Beschleunigung.

Es geht uns nicht um abstrakte Theorie, sondern um den Stress, den viele von uns täglich auf Münsters Straßen erleben. Wir wollen Sicherheit für die Schwächsten und endlich Platz für echte Mobilität.

Das sind unsere Forderungen für Münster 2026: Mehr Sicherheit und Flächengerechtigkeit, bessere Infrastruktur, konsequente Verkehrsberuhigung, verbesserte städtische Strukturen für das Fahrrad und Fahrradkultur stärken.

Was jetzt passieren muss: Wir bleiben dran. Die Mahnwache war der Auftakt, um zu zeigen, dass wir die „Fahrradstadt“-Plaketten allein nicht mehr gelten lassen. Wir brauchen Taten, keine Lippenbekenntnisse.

👉 Bitte unterstütze unsere Kampagne mit deiner Stimme!

Verkehrswende jetzt! Unsere Forderungen für ein mutiges Münster

Münster gilt als Fahrradstadt, doch wer täglich im Sattel sitzt, weiß: Der Lack ist ab. Während andere Städte uns links überholen, stecken wir in veralteten Strukturen fest. Wir haben keine Lust mehr auf Ausreden – wir wollen die Verkehrswende jetzt!

Wir fordern konkrete Taten statt vager Versprechen. Jetzt, in diesem Jahr. Hier sind unsere fünf Kernbereiche für ein lebenswertes Münster:

  1. Mehr Sicherheit und Flächengerechtigkeit jetzt!
  2. Bessere Infrastruktur jetzt!
  3. Konsequente Verkehrsberuhigung!
  4. Verbesserte städtische Strukturen für das Fahrrad!
  5. Fahrradkultur stärken!

Das klingt nach viel? Ist es auch. Aber es ist machbar, wenn wir gemeinsam Druck aufbauen. Ganz besonders freuen wir uns darüber, dass der FUSS e.V. Ortsverband Münster sowie Greenpeace Münster unsere Forderungen unterstützen.

Unterstütze jetzt unsere Petition und sorge für den nötigen Rückenwind!