Neue Promenadenquerung Aegidiistraße

Der Knotenpunkt an der Aegidiistraße gehört zu den Promenadenquerungen mit der höchsten Dichte an Radverkehr. Radfahrende kreuzen hier aus fünf verschiedenen Richtungen, hinzu kommt das Gefälle (und damit höheres Tempo) aus Richtung Kanonengraben und Kreisel. Bei der Bereisung der Promenade mit den Verantwortlichen der Stadtverwaltung im vergangenen März wurde deutlich, dass hier ein Unfallschwerpunkt vorliege und ein entsprechendes Handeln, um diesen zu beheben, schon in Planung sei. Jetzt ist die Querung nach kurzer Bauphase neu gestaltet und wir schauen uns die Details an:

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Rückblick: #nennmichnichtFahrradstadt – ein rollender Vortrag

Am 20. Oktober haben wir, zusammen mit der Initiative für Nachhaltigkeit und Ethik eine geführte Radtour durch Münster gemacht. Unter dem Motto des rollenden Vortrags #nennmichnichtFahrradstadt haben wir die Probleme und Chancen von nachhaltiger Mobilität, vor allem natürlich mit dem Rad, erlebbar gemacht. Hier folgt ein Rückblick:

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Warum Münster nicht mehr Fahrradhauptstadt sein sollte – der Klimatest 2018

Der Fahrradklimatest vom ADFC ist seit Jahren die Kenngröße, an der die Fahrradfreundlichkeit von Städten in Deutschland gemessen wird. Ende der 80er Jahre entwickelt, wurde die Befragung (ein Test ist es nicht wirklich) bislang sieben Mal durchgeführt. Seit 2014 gibt es ihn auch online und im regelmäßigen Rhythmus von zwei Jahren. Bei der Umfrage kann jedeR teilnehmen, sie ist jedoch nicht repräsentativ und hat durchaus ihre Grenzen. Trotzdem hat sich der Klimatest als entscheidender Gradmesser für den Zustand des Radfahrens in Deutschland etabliert und die Ergebnisse werden von Radfahrenden, PolitikerInnen, Stadtverwaltungen und Stadtmarketings jedes Mal mit Spannung erwartet. Auch 2018 findet wieder eine Umfrage statt. Die aktuelle läuft seit dem 1. September, abgestimmt werden kann hier noch bis zum 30. November.

Wobei das mit der Spannung in den letzten Jahren so eine Sache war: Sie war quasi nicht vorhanden. Zumindest wenn es darum ging, welche Stadt das Städteranking der Kategorie 200.000+ Einwohner gewinnt. Seit Beginn des Tests hat sich hier Münster scheinbar ein Abo auf den Sieg gebucht. An dieser Stelle möchten wir deshalb einmal die vergangenen Ergebnisse analysieren und schauen, wie viel „Fahrradhauptstadt“ in Münster noch steckt.

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Die Wolbecker Straße – endlich fahrradfreundlich?

Die Wolbecker Straße ist, vor allem im Bereich innerhalb des Rings, schon häufig Gegenstand von verkehrspolitischen Debatten gewesen. Da ging es in der Vergangenheit um die Radwegbenutzungspflicht oder die Verkehrssituation allgemein und natürlich gegen Radfahrende, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Fest steht: FußgängerInnen schimpfen über Radfahrende, die auf dem Bürgersteig fahren, weil der Radweg zugeparkt ist. Radfahrende schimpfen über FußgängerInnen, die auf dem Radweg laufen, weil Fahrräder den Bürgersteig versperren, weil zu wenig Fahrradstellplätze vorhanden sind. Lieferdienste, Paketboten und Handwerker finden keine Stellplätze. Autofahrende parken „nur mal kurz“ auf dem Rad- und/oder Gehweg und verschärfen die Situation noch mehr. Hinzu kommt die unübersichtliche Situation an den Bushaltestellen.

Kurz um: Es muss etwas passieren. Und die Grünen in Münster haben da jetzt eine Idee. Doch zunächst: Wie sieht der Status Quo eigentlich aus?

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Bus fahren wird teurer, weil zu viel Stau ist

Im folgenden Artikel geht es nicht direkt ums Radfahren, aber um nachhaltige und zukunftsfähige Mobilität in unserer Stadt. Und da wir natürlich nicht ausschließlich mit dem Rad unterwegs sind, sondern ab und zu auch mal Bus fahren und ein guter ÖPNV ebenfalls zur Verkehrswende beiträgt, geht es hier jetzt mal um den Nahverkehr in Münster:

In der vergangenen Woche haben die Stadtwerke Münster ihre Kunden über die kommenden Fahrpreiserhöhungen zum 1. August 2018 informiert. Der Preis für das 90-Minuten-Ticket, sowie dessen Tagespreis steigen. Ebenfalls werden die Preise für die GoCard, das Schülerticket, angehoben. Der Grund, der in diesem Schreiben genannt wird, ist: Stau.
Auf Grund von zunehmenden Staus auf den Münsteraner Straßen seien die Betriebskosten gestiegen. Um den Fahrplan trotz der Verkehrsbehinderungen noch einhalten zu können, müssten mehr Busse (auch von Drittfirmen) eingesetzt werden.
Jetzt zahlen also die Menschen, die den ÖPNV nutzen (und damit Staus reduzieren), mehr Geld, weil zu viele Andere lieber in ihren privaten PKW (Besetzungsgrad in der Stadt 1,2 Personen/Kfz) unterwegs sind. Das kann nicht die Lösung sein.

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Münster, deine Baustellen und der „fließende Verkehr“

Baustellen nerven. Man kann seine gewohnten Wege nicht fahren, wird umgeleitet oder kommt gar nicht mehr durch. Man nimmt es hin, in der Hoffnung nach Beendigung der Baumaßnahmen möge sich die Situation verbessern. Häufig trifft es einen vollkommen unvorbereitet. Das sich diese Situation hoffentlich bald ändert, daran möchte ein Workshop des Tiefbauamts arbeiten. Aber zunächst der Status Quo: „Münster, deine Baustellen und der „fließende Verkehr““ weiterlesen

Neue Stellplätze am Hauptbahnhof: Fahrräder ins Parkhaus!

Die Debatte um Abstellanlagen für Fahrräder in Münster am Hauptbahnhof besteht seit Jahrzehnten. Mindestens genauso lange scheint es keine adäquaten Lösungen für die Probleme zu geben. Es wird lediglich immer mal wieder an Symptomen geschraubt und sich anschließend gewundert, warum sich nichts ändert (wir berichteten hier und hier).

Nun sind die Stellplätze an der Bahnhofs-Ostseite seit gut 3 Monaten abgerissen und natürlich hat sich das Fahrradparkproblem nicht in Luft aufgelöst, sondern lediglich verlagert: Auf die Bürgersteige rund um das Parkhaus Bremer Platz. „Neue Stellplätze am Hauptbahnhof: Fahrräder ins Parkhaus!“ weiterlesen

die Kosmetik kommt – Rat beschließt rote Fahrradstraßen

Gestern hat der Rat der Stadt Münster über die inzwischen viel diskutierte Beschlussvorlage zur Roteinfärbung von Fahrradstraßen entschieden. Den Sachverhalt im Detail haben wir bereits hier im Blog dargestellt, ebenso wie wir unsere Meinung und Kritik in einem offenen Brief an die Verantwortlichen gerichtet haben.

Nun hat die schwarz-grüne Ratsmehrheit die Vorlage, entgegen aller Einwände, beschlossen und damit die Mittel (knapp 6 Millionen Euro) dafür zur Verfügung gestellt. Das finden wir natürlich nicht so super, doch es bleibt auch Positives: „die Kosmetik kommt – Rat beschließt rote Fahrradstraßen“ weiterlesen

Rote Fahrradstraßen – Das sagt die Politik

Am vergangenen Donnerstag (08.03.) wurde die Vorlage zur Roteinfärbung der Fahrradstraßen im Planungsausschuss diskutiert. Unsere Position zu diesem Thema ist hier im Blog nachzulesen. Außerdem gibt es hier unseren offenen Brief an die Mitglieder des Ausschusses.

Wir waren vor Ort und haben die Debatte verfolgt. Das sagt die Politik zur Beschlussvorlage: „Rote Fahrradstraßen – Das sagt die Politik“ weiterlesen