In dieser Episode geht es um die Herausforderungen und Entwicklungen in der Verkehrsplanung, insbesondere im Hinblick auf die Sicherheit von Radfahrern und die Rolle von Kreisverkehren. Jerome spricht mit Achim über die Entstehung einer Petition gegen die Umwandlung eines Kreisverkehrs in eine Ampelanlage und beleuchtet die Reaktionen der Bürger sowie die politischen und technischen Aspekte der Verkehrsplanung. Es wird auch die Notwendigkeit einer Verkehrswende und die Integration von Radverkehr in die Stadtplanung thematisiert. In dieser Diskussion geht es um die Verantwortung im Verkehr, insbesondere beim Kreisverkehr an der Von-Esmarch-Straße. Jerome spricht über die Kosten und Alternativen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit, wie z.B. Kreisverkehre und Geschwindigkeitskissen. Er betont die Bedeutung der Bürgerbeteiligung und die Herausforderungen, die mit Petitionen und Bürgerbegehren verbunden sind. Die Diskussion beleuchtet auch den Zuspruch der Bürger und deren Engagement für eine bessere Verkehrspolitik.
Münster für alle? Warum unsere Verkehrsplanung eine neue Brille braucht.
Verkehrsplanung läuft oft so, als gäbe es nur den einen Standard-Nutzer: Den männlichen Pendler, der morgens von A nach B fährt und abends zurück. Doch die Realität in Münster ist vielfältiger. Wer macht die Einkäufe? Wer bringt die Kinder weg? Wer fühlt sich im Tunnel am Bahnhof unwohl?
Oft wird Verkehrsplanung aus einer rein männlichen Perspektive gedacht. Das wollen wir ändern. Am 19. April laden wir euch in die B-Side ein, um genau darüber zu sprechen: Wie sieht eine gendergerechte Verkehrswende aus? Wir haben geballte Expertise auf dem Podium und wollen mit euch ins Gespräch kommen.
Die Moderation übernimmt Julia Hansel (FUSS e.V. Ortsverband Münster).
Auf dem Podium begrüßen wir:
- Prof.’in Dr. Antonia Graf (Uni Münster)
- Katja Siepmann (ADFC)
- Laura Verweyen & Hasnaa Almawlawi (Move and Meet e.V.)
- Eli Doudis & Ronja Runge (vielfach inklusiv)
Details:
- Wann: 19.4., 15:30 Uhr
- Wo: B-Side, Großer Gruppenraum
Aufmachen, hier ist die Sprachpolizei
Sprache formt unser Denken. Diese nicht sonderlich neue Erkenntnis wollen wir anhand von drei Beispielen in dieser Kettenreaktion beleuchten. Es geht um die Stadt, die Polizei und uns alle. Vor allem aber geht es um sensible Kommunikation und natürlich nicht um eine Sprachpolizei.
„Aufmachen, hier ist die Sprachpolizei“ weiterlesenDas unschlagbare Duo: Warum Pull- und Push-Maßnahmen Hand in Hand gehen müssen für eine echte Mobilitätswende in Münster
Wir alle wünschen uns eine lebenswerte Stadt mit weniger Stau, sauberer Luft und mehr Platz für Grün und Begegnung. Die Mobilitätswende ist dafür der Schlüssel – aber sie gelingt nicht im Alleingang. Oft wird über „Pull“-Maßnahmen gesprochen: bessere Radwege, attraktiver ÖPNV, Carsharing-Angebote. Alles wichtig! Aber was passiert, wenn die Nutzung des eigenen Autos weiterhin so bequem und günstig bleibt?
Genau hier kommen die „Push“-Maßnahmen ins Spiel. Sie machen die Nutzung des Autos in bestimmten Situationen weniger attraktiv – sei es durch Parkraumbewirtschaftung, die Reduzierung von Fahrspuren oder die Erhöhung von Parkgebühren. Klingt erstmal ungemütlich? Ist es aber nicht, wenn Pull- und Push-Maßnahmen clever kombiniert werden!
In unserem neuen Blogbeitrag erklären wir, warum diese beiden Seiten einer Medaille sind und wie eine durchdachte Kombination aus beidem Münster auf dem Weg zur Fahrradstadt wirklich voranbringen kann. Wir schauen uns Beispiele an, diskutieren Vor- und Nachteile und laden euch ein, mit uns über die besten Strategien für unsere Stadt zu diskutieren!
„Das unschlagbare Duo: Warum Pull- und Push-Maßnahmen Hand in Hand gehen müssen für eine echte Mobilitätswende in Münster“ weiterlesen
